Anfangsvermögen

Anfangsvermögen

Das Anfangsvermögen im Rahmen des Zugewinnausgleichs

Das Anfangsvermögen ist das Vermögen, das einem Ehegatten nach Abzug der Verbindlichkeiten beim Eintritt des Güterstandes, also bei Eheschließung, gehört (§ 1374 Abs. 1 BGB). Verbindlichkeiten sind über die Höhe des Vermögens hinaus abzuziehen (§ 1374 Abs. 3 BGB). Nach der seit dem 01.09.2009 geltenden Rechtslage wird nunmehr also auch ein negatives Anfangsvermögen berücksichtigt.

Vermögen, das ein Ehegatte nach Eintritt des Güterstands

  1. von Todes wegen oder mit Rücksicht auf ein künftiges Erbrecht,
  2. durch Schenkung oder Ausstattung

erwirbt, wird nach Abzug der Verbindlichkeiten dem Anfangsvermögen hinzugerechnet, soweit es nicht den Umständen nach zu den Einkünften zu rechnen ist (§ 1374 Abs. 2 BGB, sog. privilegiertes Anfangsvermögen).

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